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 Betreff des Beitrags: Wissenschaftliche Arbeiten am Mac verfassen
BeitragVerfasst: 30.12.2002 12:08 
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Hi Leute,

ich werde in etwa einem Monat beginnen meine Diplomarbeit in mein iBook zu hammerln und da wollte ich mal fragen was andere für ähnliche Arbeiten in OSX verwenden.
Der Zauber soll etwa 100 Seiten lang werden mit rund 20 Diagrammen und etlichen Referenzen und am Ende hätte ich gerne ein möglichst kompaktes PDF.

Zur Zeit denke ich daran LaTeX/BibTex zu verwenden und die Diagramme aus Excel als PDFs einzubinden.
Bin für alle Vorschläge dankbar und schrecke auch nicht davor zurück ein wenig zu basteln. Speziell Excel würde ich gerne ersetzen.

Cheers, Hannes


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BeitragVerfasst: 30.12.2002 22:34 
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latex in verbindung mit mathematica oder ragtime?


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BeitragVerfasst: 31.12.2002 16:42 
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ich habe sowas aehnliches schon gemacht knapp 150 seiten...habe da hauptsaechlich die adobe sachen benutz indesign/illustrator...und dann in den pagemaker...quark ist zu umstaendlich in meinen augen...tabeln mach ich hauptsaechlich im apple works...

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 Betreff des Beitrags: Re: Wissenschaftliche Arbeiten am Mac verfassen
BeitragVerfasst: 4.1.2003 0:07 
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wenns auch ein wenig komplizierter sein darf kann man auch die opensource tools von fink (fink.sourceforge.net) einsetzen. Für Latex gibts da lyx und so weiter.
aber ich glaube der adobe framemaker kann so ziemlich das meiste was auch latex kann (formelsatz und solche technischen dinge :-) ) aber halt mit ordentlicher oberfläche und integration ins macos. obs schon eine macosx version gibt weis ich allerdings nicht.

lg

jawa


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 Betreff des Beitrags: Re: Wissenschaftliche Arbeiten am Mac verfassen
BeitragVerfasst: 4.1.2003 17:36 
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jawa hat geschrieben:
...kann man auch die opensource tools von fink (fink.sourceforge.net) einsetzen...


Ja, ja, Fink!
:shock:
Das wollt' ich einmal installieren, gibt's keine ordentliche Beschreibung, die Installation funktioniert nicht wie beschrieben, ein einziges Chaos - zumindest für Unix-, Linux- oder Waas-da-Deifö-wos-Noggapazzln wie mich.

(Hab' alles wieder rausgeschmissen - hat eh nie geklappt...)

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BeitragVerfasst: 4.1.2003 21:09 
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hm...hab auch so an die 30 mal einige linux versionen auf einem powerbook installieren muessen bevor es geklappt hat...naja man braucht eben geduld und nen zweiten rechner sonst wird einem ja langweilig wenn man dem progress balken zusieht...

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 Betreff des Beitrags: Re: Wissenschaftliche Arbeiten am Mac verfassen
BeitragVerfasst: 5.1.2003 18:15 
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ich würde den framemaker empfehlen. eine osx-version gibt es bislang leider nicht, aber unter classic funktioniert er gut
jawa hat geschrieben:
wenns auch ein wenig komplizierter sein darf kann man auch die opensource tools von fink (fink.sourceforge.net) einsetzen. Für Latex gibts da lyx und so weiter.
aber ich glaube der adobe framemaker kann so ziemlich das meiste was auch latex kann (formelsatz und solche technischen dinge :-) ) aber halt mit ordentlicher oberfläche und integration ins macos. obs schon eine macosx version gibt weis ich allerdings nicht.

lg

jawa
:idea:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wissenschaftliche Arbeiten am Mac verfassen
BeitragVerfasst: 6.1.2003 22:54 
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Subhash hat geschrieben:
:shock:
Das wollt' ich einmal installieren, gibt's keine ordentliche Beschreibung, die Installation funktioniert nicht wie beschrieben, ein einziges Chaos - zumindest für Unix-, Linux- oder Waas-da-Deifö-wos-Noggapazzln wie mich.

Meine Erfahrungen sind da etwas positiver. Da ich mich einige Zeit mit dem Linux Zeug beschäftigt habe um die windows kisten zu ersetzen bin ich jetzt seit juli mac-user. das fink zeug läuft, nachdem man es einmal richtig aufgesetzt hat :-), wirklich super. Es gibt sogar einen GUI Paket Manager (fink commander). Da muss man nur mehr Pakete auswählen und auf den installieren Knopf drücken und schon gehts los. Die Pakete werden aus dem Netz gezogen und, wenn notwendig, kompiliert und installiert.
Die verfügbaren Programme sind ziemlich umfangreich (Gimp, Gnome, KDE, KOffice, GRASS geografisches Informationssystem, ...)
Ich muss da ein bischen sparsam mit dem Festplattenplatz sein. Mein IMac hat nur 10 GB. Ich verwende XFree (ca. 500 MB) mit dem OroborOSX Fenstermanager (der macht das fast so schön wie Aqua und deshalb hab ich ja den MAC), QCad (ein 2D CAD Programm für dxf) sowie lyx (Latex bzw tetex) pan (newsreader) und scribus (DTP sehr beschränkt, kann aber die EPS Dateien, die QCad erzeugen kann, mit Strichstärken importieren).
Falls jemand Hilfe braucht beim installieren von fink oder dann später, bitte an jawa@veitsberger.at wenden.
lg
jawa


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 Betreff des Beitrags: Re: Wissenschaftliche Arbeiten am Mac verfassen
BeitragVerfasst: 7.1.2003 10:21 
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jawa hat geschrieben:
das fink zeug läuft, nachdem man es einmal richtig aufgesetzt hat :-), wirklich super.


Ja, wenn! Genau daran bin ich ja schon gescheitert. Das Zeug hat sich nicht so verhalten wie beschrieben und da ich kein Hintergrundwissen habe, waren mir die Meldungen komplett unverständlich. Ich muss dazu sagen, dass ich schon ein bisschen Verständnis habe und mit AppleScript, FileBuddy, gelegentlich ResEdit und jetzt dem Terminal arbeite.
Es gab dann irgendeine Mailingliste für Fink-Neulinge, wenn ich mich recht erinnere. Da war dann die eMail-Adresse falsch oder unerreichbar - das hat mir dann aber wirklich gereicht!

jawa hat geschrieben:
Es gibt sogar einen GUI Paket Manager (fink commander). Da muss man nur mehr Pakete auswählen und auf den installieren Knopf drücken und schon gehts los.


Klingt ja wunderbar - aber was nützt's, wenn schon die Installation nicht klappt und ReadMes und WeSites (ja, ich lese sowas, wenn ich muss!) absolut nicht auf Anfänger eingehen? Ich wusste meistens nichteinmal, ob jetzt von Fink, irgendeinem Programm oder der finnischen Bundesliga die Rede ist.

jawa hat geschrieben:
Gimp, Gnome, KDE, KOffice, GRASS geografisches Informationssystem, XFree, OroborOSX Fenstermanager, QCad (ein 2D CAD Programm für dxf), sowie lyx (Latex bzw tetex) pan (newsreader) und scribus (DTP sehr beschränkt, ...).


Siehst du, genau das meine ich: Wieviele Stunden brauche ich jetzt um herauszufinden, ob da irgendwas dabei ist, was ich brauchen könnte? Weisst du, ich muss hin und wieder auch arbeiten; dieser Rechner muss etwas Geld einbringen, sonst setz' ich mich besser in ein Taxi (als Fahrer).

Was ich damals von Fink gebraucht hätte bzw. mittels Fink installieren wollte, weiss ich nicht mehr (ach ja, jetzt fällt's mir ein: "anachron" war's).

jawa hat geschrieben:
Falls jemand Hilfe braucht beim installieren von fink oder dann später, bitte an jawa@veitsberger.at wenden.


Das ist sehr nett von dir und vielleicht werde ich das einmal in Anspruch nehmen, aber für's erste bin ich nach diesen Erfahrungen sehr skeptisch.

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BeitragVerfasst: 7.1.2003 12:02 
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Danke für die tolle Response!

Zu ragtime und Framemaker (und anderen Adobe Programmen) kann ich zur Zeit noch nichts sagen, aber ich fürchte das sie eventuell aus Kostengründen ausscheiden.

Mathematika habe ich ausprobiert (TU Studentenlizenz), aber ich krieg die Diagramme nicht wirklich so hin wie ich das will.

Also mit Fink habe ich schon gearbeitet und das funktioniert ganz gut bei mir. Allerdings ist es für TeX nicht unbedingt erforderlich. Ich bni ansich mit dem TeXShop ganz zufrieden (auch wenn er kein WYSIWYG Editor ist, aber er läuft unter OSX).

Cheers, Hannes


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BeitragVerfasst: 7.1.2003 13:06 
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Hannes hat geschrieben:
Zu ragtime und Framemaker (und anderen Adobe Programmen) kann ich zur Zeit noch nichts sagen, aber ich fürchte das sie eventuell aus Kostengründen ausscheiden.

ragtime ist free for personal use, musst mal kontrollieren ob du da drunter fällst.


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 Betreff des Beitrags: (pdf)latex
BeitragVerfasst: 15.1.2003 18:19 
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ich schreib seit jahren meine sachen mit Latex.

TeXShop ist fuer os X ist ein sehr brauchbaren tex-frontend, mit editor und allem. ist insofern auch fuer tex-neulinge empfehlenswert, weil es den latex-code und das fertige pdf-file des dokuments nebeneinander anzeigt (zwar nicht 'live' upgedated, aber man gewoehnt sich daran, immer wieder einmal apfel-shift-L zu druecken um zu sehen ob alles so formatiert wird wie mans sich vorgestellt hat)

fuer diagramme, bei denen ich schon genau weiss wie sie aussehen sollen, nehm ich die xypic erweiterung (braucht zwar etwas einarbeitungszeit, ist aber gut dokumentiert).

alle anderen ja nach bedarf - omnigraffle ist fuer alles was boxen und pfeile hat (flussdiagramme etc) recht gut.

im uebrigen ist es grade mit os X so leicht wie noch nie, bilder in latex-dokumente einzubinden, weil jede app jetzt als pdf speichern (bzw, in ein file drucken) kann, und pdflatex alle pdf-files in dein dokument einbindet.

bin gern bereit da weiterzuhelfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (pdf)latex
BeitragVerfasst: 29.5.2010 11:22 
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klausk hat geschrieben:
ich schreib seit jahren meine sachen mit Latex.

Hallo Klaus,

ich möchte meine Diss. auch mit Texshop schreiben, und soweit scheint alles gut zu funktionieren, nur schaffe ich nicht, biblatex (bzw. biblatex-dw) zu installieren (http://biblatex.dominik-wassenhoven.de/ ... x-dw.shtml). Das Paket brauche ich aber, weil ich eine geisteswissenschaftliche Arbeit schreibe und die vorinstallierten Bibliografie-Pakete die gewünschte Zitierweise nicht beherrschen.

Dankbar für Hilfe!

LG, Christopher

<edit> 10.6.10: Hab's selbst geschafft, klappt jetzt.</edit>

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